Dein Hund "pöbelt" an der Leine andere Hunde an?

Shownotes

Dein Hund mutiert bei jeder Hundebegegnung zum tasmanischen Teufel? Er schmeißt sich in die Leine, bellt und ist kaum noch ansprechbar? Die typische Reaktion im Hundetraining lautet dann oft: Wir müssen die Leinenführigkeit trainieren. Doch genau hier liegt der größte Denkfehler.

In dieser Solo-Folge von Trust the Dog räume ich mit einem großen Mythos auf und zeige dir, warum das Pöbeln an der Leine meistens nur das Ventil für ein ganz anderes Problem ist. Wir werfen einen ehrlichen Blick auf das große Ganze: euren Alltag. Oft liegt die Ursache nämlich in fehlenden Strukturen, unklaren Grenzen oder einer unbewussten Ressourcenverteidigung im Haus. Wenn dein Hund lernt, dass er zu Hause die Verantwortung trägt, schaltet er draußen bei Artgenossen sofort in den Management-Modus – sei es aus Unsicherheit, Schutzbedarf oder Frust.

In dieser Folge erfährst du:

Warum reines Leinentraining bei Pöbeleien oft versagt.

Die 3 wahren Hauptgründe für das Ausrasten an der Leine.

Eine persönliche Praxisgeschichte von „Prinz Olaf“, der lernen durfte, seine Krone abzugeben.

Wie du durch liebevolle Konsequenz und Körpersprache wieder echte Orientierung am Halter schaffst.

Wichtiger Hinweis: Ich spreche in dieser Episode pauschale Impulse an. Jeder Hund ist ein Individuum. Höre ganz aufmerksam zu und entscheide selbst, was für euch passt. Sollte dein Hund tiefergehende Probleme haben, kontaktiere bitte immer einen Experten für ein individuelles Training vor Ort.

Nimm dir für die nächste Woche deine ganz persönliche Hausaufgabe mit und beobachte euer Miteinander im reizarmen Raum. Du wirst überrascht sein, wie viel sich davon wie von Zauberhand auf eure Spaziergänge überträgt!

Hat dir die Folge gefallen? Dann hinterlass mir unheimlich gerne eine Bewertung und teile deine Gedanken mit mir auf Instagram unter @hundetrainerin_claudi.

Und nicht vergessen: Trust the Dog!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo ihr Lieben, hier ist wieder der Trust The Dog Podcast ohne Intro.

00:00:03: Schön dass du wieder rein hörst und jetzt wundest du dich wahrscheinlich!

00:00:06: Da fehlt doch ne Stimme?

00:00:07: Ja, stimmt.

00:00:09: Ich bin heute ganz alleine am Mikrofon.

00:00:10: die Binnie macht mal wieder Pause eine Podcastpause aber keine Sorge ich glaube beim nächsten Mal ist sie bestimmt wieder am Start.

00:00:16: Ich hab mir für meine heutige Solo-Folge ein Thema ausgesucht, was mir im Training und im Alltag echt am Herzen liegt.

00:00:22: Ein Thema das kennt bestimmt fast jeder von euch da draußen entweder weil man selbst betroffen ist oder weil man das beim Gasse gehen schon beobachtet hat.

00:00:29: Und zwar geht es um das berühmte und nervenaufreibende Thema Das Pöbeln an der Leine.

00:00:34: Und dass die Leinführigkeit häufig nicht das alleinige Problem ist wenn eine Hund an der leine ausrastet Was ja viele immer denken.

00:00:40: bevor wir aber jetzt einmal in das thema einsteigen ist mir das echt super super wichtig vorab zu sagen das hier ist ein wirklich unglaublich komplettes Thema.

00:00:49: Und ich gebe dir, wir in jeder Folge auch mit Binnie zusammen, Pauschale Tipps und ich spreche Dinge ganz im Allgemeinen an!

00:00:56: Wenn dein Hund aber wirklich tief sitzt und Probleme hat dann ersetzt dieser Podcast natürlich kein individuelles Training.

00:01:03: also wenn du wirklich richtig Aage-Probleme hast dann musst du dir bitte unbedingt einen Experten oder eine Experte suchen die dann vor Ort einmal schaut was es denn überhaupt so.

00:01:11: das Problem ja?

00:01:12: Aber natürlich möchte ich dich da zu einladen, heute mal zuzuhören und für dich zu entscheiden.

00:01:17: Hey!

00:01:18: Was fühlt sich gut an?

00:01:19: Was fühlte sich richtig und wichtig an?

00:01:22: Das könnte für dich irgendwie in Frage kommen.

00:01:24: ne also zieht ihr genau das heraus was für euch und für euren Alltag passt und fragt dich beim Zuhören ganz ehrlich ja was könnt in frage kommen?

00:01:32: was wäre vielleicht bedenklich einfach so auszuprobieren und am welchen punkt sagen wir doch lieber ah hier nehmen wir professionelle Hilfe einen Anspruch oder wo sagst du ja das könnte ich mir wirklich ausprobiert.

00:01:42: Also hör einfach mal ganz unvoreingenommen zu und entscheide selbst.

00:01:46: Also schnapp den Kaffee, ein Tee oder vielleicht bist du sogar am Gassi gehen mit dem Kopfhörer an und dann schauen wir einfach mal was du hier aus diesem Podcast mitnehmen kannst!

00:01:54: Okay, schauen wir uns mal an warum der Fokus auf die Leine oft nicht das eigentliche Problem ist wenn der Hund so eine Leine pöbelt.

00:02:00: Viele von euch kennen das doch sicher, ne?

00:02:02: Ihr wollt schön Gassi gehen.

00:02:03: Ihr wollt in der Tour laufen gerade bei diesem Wetter.

00:02:05: also ich mach das richtig gerne!

00:02:07: Vielleicht früh morgens wenn es ganz heiß ist oder so man möchte einfach nur ein bisschen die Runde drehen und dann tauch da vorne auf einmal Spaziergänge auf mit dem anderen Hund Und man ist eigentlich schon genervt.

00:02:18: Bei vielen Hundehaltern läuft dann nämlich ein kleiner Film ab, das Adrenalin schießt in die Höhe!

00:02:23: Die Leine wird kürzer genommen.

00:02:25: Also man fasst die Leine und man macht Druck auf die Leinen.

00:02:28: Die Luft wird angehalten oder man fängt schneller an zu atmen.

00:02:31: Die Schulter werden nach oben gezogen... Man fängt an schneller zu gehen oder langsamer zu gehen.

00:02:37: Irgendwie komische Sachen machen wir Menschen.

00:02:40: Was macht der Hund?

00:02:41: Beziehungsweise was signalisieren wir den Hund?

00:02:43: Wir sagen dem Hund, irgendwas ist nicht genau... Und dann wundern wir uns, dass der kleine Schatz, der einfach so durch die Gegend getrottelt ist auf einmal zum tastmanischen Teufel wird.

00:02:52: Er schmeißt sich ins Geschirr, er bellt und vor allen Dingen ist es gar nicht ansprechbar.

00:02:57: Meistens haben wir das mit diesem Verhalten sozusagen selber verursacht.

00:03:02: Aber nicht nur das sondern viele Hundehalter haben auch solche Gedanken wie Wir müssen eine Leinführigkeit arbeiten!

00:03:10: Der Hund zieht, erbellt in der Leine... Wir müssen ein Leinführigkeit machen und dann wird trainiert Richtung Wärtskessel stehen bleiben bei Zug, belohnen wenn die Leine locker ist und so weiter.

00:03:19: Versteht mich da nicht falsch?

00:03:21: Viele die jetzt hier den Podcast nicht das erste mal hören sondern auch vielleicht andere Folgen schon gehört haben, die wissen dass ich das super wichtig finde, dass der Hund gut an der Leine gehen kann.

00:03:29: Das ist nicht das Ding!

00:03:30: Das finde ich super!

00:03:31: Es eine feine Sache.

00:03:32: Die Leinführigkeit also die lockere Lein ist eine superfeine Sache und extrem wichtig für einen entspannten Alltag.

00:03:37: Das mache ich damit nicht.

00:03:38: Aber wer ehrlich sind hilft uns das reine leinen Training in dieser Sekunde Wenn uns ein anderer Hund entgegenkommt und er... dass es nicht aushalten kann, hilft uns das meistens nicht wirklich weiter.

00:03:50: Das kennst du vielleicht auch?

00:03:51: Du hast das schon mal ausprobiert mit Keksen reinstopfen oder Richtungswechsel oder so.

00:03:57: Es hilft halt nicht, das Problem zu lösen.

00:04:00: Warum?

00:04:00: Weil wir hier nur das Symptom bekämpfen, aber nicht die Ursache!

00:04:03: Bei vielen Hunden, die an alleine pöpeln ist das nämlich nicht das eigentliche Problem also die Leinführigkeit sondern das ist ja meistens ein Ventil für ein ganz anderes Problem.

00:04:12: und um das zu lösern dürfen wir nicht nur auf diese zwei Meter Schnu... zwischen uns und dem Hund schauen, sondern wir müssen uns das große Ganze anschauen.

00:04:20: Und dafür werfen wir mal einen kleinen ehrlichen Blick in den Alltag!

00:04:24: Denn ich hab ja eben schon gesagt, meistens ist das Pöbeln an der Leine nicht die Leinführigkeit der Grund sondern oft liegt der Ursprung im Alltag.

00:04:32: Im Grenzen setzen.

00:04:34: Also grenzen.

00:04:35: sprechen wir mal über Strukturen und die Sache mit der Sicherheit.

00:04:38: Ihr wisst ja?

00:04:39: Das ist mein Lieblingsthema.

00:04:40: für alle, die sich schon mal ein Buch gekauft haben.

00:04:42: Die kennen das ja schon!

00:04:43: Und für alle die sich das Buch noch nicht gekauft hat, was soll ich sagen?

00:04:46: Kauft euch das dann!

00:04:47: Also schauen wir nochmal ne?

00:04:48: Die Wahrheit ist nämlich meistens liegt die Ursache für das Pöhbeln im täglichen Umgang miteinander Und zwar lange, bevor wir überhaupt die Haustür aufgemacht haben und die Leine in die Hand nehmen.

00:04:58: Es liegt nämlich ganz oft an fehlenden Grenzen und fehlende Strukturen im Alltag.

00:05:02: Hundebrauchen oder viele Hunde brauchen verlässliche Strukture, und eben halt auch klare Grenzen.

00:05:07: Und hier rede ich von Grenzen – nicht von Strafen!

00:05:10: Grenzen sind etwas Schönes.

00:05:12: Denn sie geben dem Hund Halt und vor allen Dingen auch Orientierung und Sicherheit.

00:05:17: Auch hier möchte ich noch einmal ganz arg betonen, dass jedes Team unterschiedlich ist.

00:05:20: Wenn ihr sonst überhaupt keine Probleme habt und alles richtig gut funktioniert und wirklich funst, dann ist das absolut lege Team dass der Hund zur ersten Sorteur geht.

00:05:29: Und da ja völlig wurscht, wo er liegt und was er entscheidet... Also bei mir ist das auch so, dass die Hunde gerne mal vorlaufen und als erstes aus der Tür sind.

00:05:37: nicht mehr viel zu bummelig, ne?

00:05:38: Aber hier geht es wirklich darum wenn ihr Baustellen habt und dem Hund gewisse Strukturen und vor allen Dingen einen Rahmen fehlt.

00:05:44: Dann macht es schon Sinn dem Hund ein paar Kompetenzen wegzunehmen.

00:05:47: sag ich mal!

00:05:48: Wenn du jetzt aber so'n... Ich nenne ihn jetzt mal liebevoll baustellen Hund,

00:05:51: ne?!

00:05:52: Das meine ich überhaupt nicht böse,

00:05:53: ne!?

00:05:53: Gar nicht gar nicht gar und auch nicht wertend.

00:05:55: Aber nehmen wir jetzt mal an Du hast so'nen Baustell und wenn dieser Hund zu Hause keine oder nur geringe Grenzen kennt, wenn er immer und überall selbst entscheiden darf.

00:06:02: Wann gibt es Aufmerksamkeit?

00:06:05: Er entscheidet komplett wer wie wo liegen darf.

00:06:08: vielleicht sitzt ihr zusammen auf dem Sofa Und er drückt sich da so zwischen immer Geht auch nicht runter, wenn du sagst, geh mal runter oder weg.

00:06:17: Er entscheidet, wer reinkommt und sofort, wenn die Tür aufgeht, dass er rausläuft und den Besucher zuerst begrüßt.

00:06:24: Vielleicht sogar Bell dabei?

00:06:26: Also das heißt dieser Hund lernt eine ... ähm ... also die Situation zu kontrollieren.

00:06:32: Und vor allen Dingen lernt der Hund eine Sache ganz besonders gut!

00:06:35: Ich bin hier derjenige, der die Verantwortung trägt und die Dinge regeln muss.

00:06:39: Häufig sind Hunde, die an der Leine rummackern, keine Hunde regeln können.

00:06:45: Damit unter ungeheuren Stress- und Druck stehen.

00:06:48: Natürlich möchte ich darauf hinweisen ausdrücklich, dass es auch Hunde gibt, die An der Leinen pöpeln, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.

00:06:57: Weil sie gebissen wurden oder als Welpe von anderen Hunden in einer Welpengruppe übergerannt wurde ... Oder vielleicht kennen Sie gar keine Hunder?

00:07:06: Aber auch hier spiegelt es sich wieder, dass der Hund eine Struktur braucht und eher den Menschen, der die Begegnung regelt damit er das nicht machen muss.

00:07:13: Dies geht aber nur wenn der Hund das seinem Halter oder dem anderen Ende der Leine das auch abnehmen kann.

00:07:18: Und deswegen kommen wir jetzt wieder zurück in den Alltag.

00:07:21: Wenn man mit so einem Hund, der ein bisschen unsicher ist und der aber gelernt hat, dass er alles regeln muss bevor's rausgeht

00:07:29: bzw.,

00:07:30: wenns vor die Tür geht dann hat da meistens eine Sache im Kopf und zwar ich muss mich um alles Kümmern.

00:07:35: Und sollte dieser Hund beim Losgehen bereits schon aufgeregt sein und dann taucht vorne auch noch Reiz auf, nehmen wir jetzt mal an eine Hundebegegnung.

00:07:42: Was passiert?

00:07:43: Der Hund schaltet sofort in den Management-Modus!

00:07:46: Und da wir Menschen aus Sicht des Hundes im Alltag sowieso eher planlos rüberkommen und ihm keine klare Führung bieten glaubt uns der Hund in dieser Begegnungssituation es recht nicht dass wir die Sachen im Griff haben.

00:07:57: er glaubt ihn schlicht weg nicht das wir ihn beschützen können.

00:07:59: also was passiert?

00:08:01: er nimmt die sachen selbst in die fote und schießt nach vorn und sagt ich regle das, kann sie aber meistens nicht.

00:08:07: Okay, nehmen wir uns mal drei Hauptgründe für das Pöbeln an der Leine vor.

00:08:12: Nehmen wir mal so drei Dinge und ich kann euch aus Erfahrung sagen dass bei diesen drei Dingen und vielleicht erkennst du dich ja sogar wieder in den wenigsten Fällen die Leine des Problemes sondern eher die fehlende Struktur im Alter also Nummer eins Unsicherheit und der Schutzbedarf.

00:08:25: Das ist meistens der Klassiker, den ich im Training am häufigsten und auch im Alltag sehe.

00:08:31: Der Hund ist eigentlich unsicher, hat Stress oder vielleicht sogar Angst, sorge bei Artgenossen.

00:08:35: Und eigentlich bräuchte er dringend Schutz!

00:08:37: Er bräucht einen Halter, der sich vorhin stellt und signalisiert hey, ich seh das aber ich regle das für uns nicht.

00:08:43: du Du bist sicher es geht die Gornigs an Ich mach' das.

00:08:46: Dabei die Struktur im Alltag fehlt und der Hund uns das nicht zutraut.

00:08:50: dem Hundehalter dem anderen Ende der Leine, die Situation zu klären versucht er den Raum selbst zu verschaffen.

00:08:57: Er pöpelt um den anderen Hund auf Distanz zu halten frei nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung.

00:09:02: manchmal ist sogar die Ursache schon etwas länger her und vielleicht war es auch sogar nur ein kleiner Moment.

00:09:07: Es kann sein dass dein Hund irgendwann mal einen anderen Hund gesehen hat an alleine war Und nach vorne gegangen oder gebellt hat oder so.

00:09:13: na ja und dann kann es sein das tun lein ruck gemacht hast hey aus lass das in gewissen Situationen unbewusst bestimmt.

00:09:20: Also ich möchte ja niemanden angreifen oder so, das war gar nicht mit böse Absicht.

00:09:23: aber es ist halt passiert und bei manchen Hunden kann das schon dazu geführt haben dass du ihm damit sozusagen recht gegeben hast.

00:09:29: wenn ein anderer Hund ist dann geht's mir schlecht und dann kriege auch sogar noch einer auf den Deckel!

00:09:34: So dann nehmen wir Nummer zwei der Beschützerinstik.

00:09:36: hier dreht sich das ganze darum dass der Hund meint er müsste dich vor der großen, bösen Welt beschützen und fahnen an Hunden.

00:09:43: Also er sieht dich als jemanden auf den er aufpassen muss!

00:09:46: Auch das ist ein reines Strukturproblem denn wenn du im Alltag keine Führung übernimmst, wird nimmt sie der Hund.

00:09:51: Und draußen wird dann eben jeder potentielle Feind rigoros verbellt damit dir ja nichts passiert.

00:09:57: also er passt auf dich auf.

00:09:59: oder?

00:09:59: Nummer drei Der Halter ist die Ressource und das ist einen Punkt den viele gar nicht auf dem Schirm haben.

00:10:04: es kann also sein dass der Hund dich als seine persönliche Ressourse ansieht.

00:10:09: Das passiert nicht nur an der Leine, sondern auch gerne mal so im Freilauf.

00:10:13: Kannst du das auch mal beobachten?

00:10:14: Dass wenn ihr mit mehreren Hunden unterwegs seid oder so und ein anderer Hund kommt zu dir und du willst ihn vielleicht streicheln oder kommt in deine Nähe, dass er dann so'n bisschen weggeschnappelt wird oder so.

00:10:23: Da sieht man das auch manchmal ganz gern!

00:10:25: Denn Ressourcen werden in der Hundewelt Nummer verteidigt Und während sich ein anderer hund näher sagt dein Hund ey, das mein Mensch Weg hier, ne?

00:10:32: Aber auch das hat dir seinen Ursprung im Haus.

00:10:35: Also wenn der Hund zu Hause permanent über deine Aufmerksamkeit zum Beispiel verfügen kann oder so, führt er dieses Verhalten draußen nahtlos fort!

00:10:43: So die Krone auf dem Kopf hat, ne?

00:10:46: Apropos Krone.

00:10:47: Ein mega Übergang!

00:10:49: Bini du wärst stolz auf mich.

00:10:52: Es wäre ja nicht der Trustedog Podcast wenn ich nicht wieder eine Geschichte vor euch hätte.

00:10:56: und tatsächlich ist das jetzt auch die Idee für diese Folge gewesen denn ich möchte euch die Geschichte von Prinz Olaf erzählen.

00:11:04: Viele von euch kennen ja die liebe Svenja.

00:11:06: Svenja ist meine Grafik Queen und erstellt immer diese tollen Handouts, die ihr zum Beispiel in meinen Online-Kursen wie den Welpenkurs oder den Junghornekurs oder so mit zur Verfügung gestellt bekommt.

00:11:15: Den findet ihr dann ... Oder das Workbook?

00:11:17: Findet ihr im Mittelerbereich und diese tolle Grafik macht... Die liebe Svenja.

00:11:21: Und Svenja hat eine ganz süße Füllnase, den Olaf.

00:11:23: und Olaf ist im Kopf eigentlich ein Baby.

00:11:25: Also er denkt eigentlich, er ist ein ganz kleiner Hund?

00:11:27: Ist er aber nicht!

00:11:27: Er ist ein sehr großer Hund tatsächlich mit richtig schiefen Bellen... ...und ja, er denkt erst klein, er isst aber groß.

00:11:37: Unsichere Hund.

00:11:38: Und die Zvenja, die bat mich um Hilfe da der kleine Olaf... Also für ihn nicht körperlich?

00:11:44: Gern mal an alleine ein kleiner Obermacher ist!

00:11:47: Es ging sogar schonmal soweit dass er sich unerlaubt entfernt hat.

00:11:50: also ich weiß jetzt nicht ob er sich losgerissen hat.

00:11:51: Nicht glaube aber frei oder so und ist dann losgepresst übers Feld.

00:11:54: Ist zum anderen Hund gelaufen hat dann Streit angefangen.

00:11:56: Und hause am Gartenzaun da sieht's auch Ja, nicht viel besser aus.

00:12:02: Olaf rennt gerne mal hin, direkt an den Zaun und läuft von links nach rechts und verkündet dabei lautstark bei den Hunden, die da vorbeigehen.

00:12:09: Er ist mein Revier!

00:12:10: Hau ab!

00:12:11: Und wie gesagt?

00:12:12: Olaf ist in seinem Kopf ein Baby also ein kleiner Hund.

00:12:14: Es ist das kleine Schoßhund der möchte auch auf dem Schoßen auf dem Arm.

00:12:17: Aber für alle, die ihn sehen naja es ist echt einen Riesenhund.

00:12:20: Da hat er natürlich auch dementsprechend eine riesengroße Klappe.

00:12:22: Das ist natürlich nicht so cool wenn er dann an den Zauen rennt und alles verbellt Und außerdem tut ihm auch nicht gut.

00:12:29: Also hat Svenja gesagt, Claudia kannst du mal vorbeikommen?

00:12:31: und ich hab gesagt klar.

00:12:32: Ich komm!

00:12:32: Als ich dann aber dort angekommen bin, habe ich als Erstes gefragt.

00:12:36: Ob sie sich sicher sind, dass Sie das machen wollen mit mir und meine Hilfe wollen?

00:12:40: Denn es kann sein, dass es Ihnen nicht gefallen wird was ich gleich sagen werde!

00:12:45: Ich kenne ja Olaf schon recht lange.

00:12:47: Sie waren leider nicht gleich bei mir im Welpen-Training und daher kann das tatsächlich auch kommen oder wird es auch kommen.

00:12:54: Die waren erst in einer anderen Hundeschule und da war das mit der Sicherheit leider nicht so wirklich groß geschrieben.

00:13:00: Das war noch eine alte Weltmenschule Schule, so ein zwei drei und fertig los.

00:13:07: Alle welpen aufeinander.

00:13:09: Und für Olaf war das alles viel zuviel.

00:13:12: Da hätte Sven ja ihm mehr Sicherheit geben müssen.

00:13:15: Wusste sie natürlich nicht, kann man keinen Vorwurf machen.

00:13:17: Sie ist dann erst im jungen Jahrhundert zu mir gekommen.

00:13:20: Da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.

00:13:23: Daher weiß ich ... ein unsicherer Hund ist und kennt ihn halt.

00:13:27: Ich weiß aber auch, dass er da zu Hause ein Prinz ist!

00:13:31: Und für mich dann auf jeden Fall fest, wir müssen diesen Prinzen Olaf ein bisschen die Krone vom Kopf nehmen.

00:13:36: Deswegen, wenn ich das so merke und weiß, dann frage ich natürlich die Besitzer ob sie sich dessen bewusst sind.

00:13:43: Manche, die wollen ja auch einfach das nicht verändern und ohne dem geht es als nicht.

00:13:48: Okay dann habe ich mir jetzt erst mal zeigen lassen wie das losgehen für die Gastironen überhaupt aussieht und da wurde schon ganz schnell klar dass Olaf auch hier absolut den Ton angibt ne?

00:13:57: Und ja das habe ich dann so ein bisschen erklärt und dann sind wir auch gleich ins Training eingestiegen und haben als allererstes das ruhige Losgehen trainiert.

00:14:06: Also wir haben uns erst mal angeguckt, wie sieht es aus?

00:14:08: Dann habe ich gesagt so und so.

00:14:09: Und dann haben wir erstmal da Ruhe reingebracht in das Losgehen.

00:14:12: Dabei haben wir völlig ohne gesprochene Signale gearbeitet sondern rein mit der Konsequenz.

00:14:17: wenn du dich so aufregst geht's hier eben nicht los!

00:14:19: Das war für Olaf echt ein kleiner Outtraum.

00:14:23: also ich glaube er fand das richtig richtig arschig dass ich da war.

00:14:26: Es fand er nicht so gut weil sein Opa war ja auf einmal kaputt.

00:14:28: Also ich nenn Svenjas Papa immer Opa, liebevoll.

00:14:32: So wie ich ja auch Pettis ... oder ein bisschen Binis-Papa.

00:14:35: Petti ist der Welpe von Nala und Kasper, er kam zu Pini.

00:14:38: Und Binis Papa nenne ich Opa Della, weil es gibt immer Mortadella für Petti.

00:14:44: Wenn ich von mir spreche, wenn in Bezug auf Petti sage ich auch Oma!

00:14:47: Zu mir selber.

00:14:48: Crazy Eng, ne?

00:14:49: Na ja... Aber ist so!

00:14:50: Okay zurück zum Thema.

00:14:51: also bis dato war es immer so sobald Opa den Hupen oder die Leine oder so in die Hand genommen hat dann ist Olaf wie so ein Berserker durch die Honenklappe.

00:14:59: Die haben einen Wannen im Wohnzimmer und eine fantastische Tür mit einer Hotenklape wo Olaf dann raus kann in den Garten Und da ist er büsch durch, total schon mal aufgedreht.

00:15:08: alles.

00:15:09: Die Energielevel ist ganz nach oben geballert und er war schon echt aufgeregt.

00:15:13: Und die ganze Körpersprache war auf Spannung, Rute nach oben, hochgestreckten Kopf, die Beine durchgestreckt also alles schrie danach.

00:15:19: Hier kommt Olaf!

00:15:20: Hört und seht!

00:15:22: Der Olaf ist hier ne?

00:15:23: So jetzt haben wir eigentlich gar nicht viel gemacht sondern sobald sich Olaf aufgeregte hat, Energie in die Sache reingebracht hat durfte Opa sich wieder hinsetzen Und wie gesagt, das war für beide recht aufreibend, sag ich mal.

00:15:37: Olafs ganze Welt geriet ins Wanken und der Opa durfte durch das ewige Hinsetzen und wieder aufstehen... Ja, es war schon ein bisschen Frühspurt ne?

00:15:46: Doch!

00:15:46: Was soll ich

00:15:46: sagen?!

00:15:47: Ich mach' das ja nicht um die zu ärgern oder so, sondern ich weiß ja was ich da tue.

00:15:51: Es hat sich echt gelohnt denn das ging ziemlich schnell ohne reden, ohne am Hund rumzufummeln oder so.

00:15:57: Einfach nur durch konsequentes Handeln haben wir in kürzester Zeit erreicht dass Olaf sein Energie beim Losgehen oder beziehungsweise beim Aufsetzen des Hutes, oder Griff zur Leine.

00:16:07: Und somit war Olaf auch viel ansprechbarer.

00:16:10: Wir konnten ihn ansprechen und er hat darauf reagieren können was vorher nicht möglich war weil er einfach so düsselig war und so viel Energie war.

00:16:19: Deswegen haben wir da die Energie rausgenommen aber ohne Sappeln, ohne Reden sondern wirklich durch konsequentes ruhiges Bestimmtes Handeln.

00:16:27: sehr schnell also Olaf ist durchgedüst.

00:16:31: Das war alles, was wir zuerst gemacht haben.

00:16:34: Dann durfte Svenjas Papa, also der Opa erst mal lernen wie er Olaf rein körpersprachlich daran hindert einfach so an ihm vorbeizupreschen.

00:16:41: Also wenn jetzt irgendwie im Garten oder so na?

00:16:43: Wenn es dann losging und weiter ging oder so das ist nämlich auch oft bei Hunden ein Problem die keine wirklichen Grenzen gesetzt bekommen dass wenn dann doch mal eine Grenze gesetzt wird sie diese nicht anerkennen.

00:16:53: Das siehst du daran, wenn er sich dann so an dir vorbei mögeln möchte.

00:16:56: So links, rechts oder vielleicht auch durch die Beine oder so.

00:16:59: Er erkennt es einfach nicht anders.

00:17:00: Du sagst Stopp!

00:17:01: Ich möchte das jetzt hier gerade nicht.

00:17:03: Du gehst ja zum Beispiel nicht vorbei.

00:17:04: Wenn er deine Grenze klar akzeptieren würde... ...dann wird der ja nicht versuchen an dir vorbeizukommen sondern er würde sagen achso?

00:17:09: Ja klar gut ist eine Abmachung, machen wir nicht.

00:17:13: Was haben wir also gemacht?

00:17:14: Wir haben uns an den Gartenzaun gestellt oder sind Richtung Garten-Zaun gegangen und haben dann auch dort das ruhige Losgehen erst mal zelebriert.

00:17:22: Also keine gesprochenen Signale sondern rein mit der Konsequenz, mit der Körpersprache.

00:17:26: du reist dich jetzt hier klar zusammen und bleibst bitte hinter mir!

00:17:29: Klar präsent deutlich aber vor allen Dingen auch konsequent und zwar mit der richtigen Energie.

00:17:36: Und hier musst du mal schauen mit welcher Energie du dein Hund ansprechen musst.

00:17:39: Ich sage ja immer Ich rede ja immer von Spaghetti-Hundehaltern.

00:17:43: Wenn du so ein Wigivashi bist, also Binnie sagt dir gerne, siehst du einen Spaghetti?

00:17:48: Stimmt auch so'n bisschen!

00:17:50: Wenn du nicht klar bist und man nicht aggressiv sein musst und rumbrüllen musst, sondern eine klare bestimmte Energie hast, dann nimmt dein Hund dich ernst.

00:17:57: Wenn er so blödsinn ist, dann nehmt dein Hund sich nicht ernst.

00:18:00: Das hat der ziemlich schnell und sehr schnell raus.

00:18:03: Und ich bin ja immer der Meinung lieber einmal zu doll... als du Spaghetti haft.

00:18:07: Weil dann brauchst du nicht immer noch mal und nochmal das machen, sondern dann sagst du einmal stopp!

00:18:11: Und das vielleicht mit einer zu hohen Energie?

00:18:13: Aber dann brauchtest du es danach nie nochmal machen.

00:18:15: Wenn du so ein Spaghetti bist, dann musst du nochmal und nochmal und dann geht dein Hund links rechts an dir vorbei durch die Beine und so... Das ist auch alles wieder so'n Wischi-Waschi und auch viel zu hilbelig und zuviel Energie, die da flöten geht.

00:18:26: Und bei Hunden, die eigentlich eine klare Struktur brauchen macht es nämlich durchaus den Hund hinter sich zu lassen.

00:18:33: Besonders, wenn der Hund aus Unsicherheit heraus

00:18:35: reagiert.".

00:18:36: Und was soll ich sagen?

00:18:37: Olaf's Opa war unheimlich fleißig.

00:18:40: Schon als er da war und auch danach hat es, wenn ihr mir berichtet, geübt und in kürzester Zeit große Erfolge feiern können.

00:18:47: Dadurch, dass im alltäglichen Umgang durch feste Strukturen liebevolle Konsequenz und ein klares Miteinander dem Olaf Sicherheit gegeben wurde kann er sich bei der Gassierunde auf Opa verlassen.

00:18:58: und siehe da, schon wird das Pöppeln alleine deutlich weniger.

00:19:01: Und er ist mehr ansprechbar!

00:19:03: Das ist es ja auch.

00:19:03: wenn ein Hund immer so auf Zinne ist und dasselbe regeln möchte aber gar nicht regeln kann dann ist er hier auch nicht ansprechba.

00:19:11: Wenn du aber klare Strukturen gesetzt hast dein Hund dich ernst nimmt?

00:19:14: Wenn du mal sagst stopp lass das mal bitte und er dich dann anguckt dann kannst Du ihr auch weiter agieren und kannst dann zum Beispiel einen Markersignal arbeiten oder ihn zu dir holen oder oder oder.

00:19:23: Aber dafür musst Du ihn erst mal reichen und das machst Du mit dieser klaren, festen Struktur.

00:19:29: Ja und was machst du jetzt also mit dieser Erkenntnis vor euren eigenen Alltag?

00:19:32: Du musst den Alltag ein bisschen strukturieren und du musst Orientierung schaffen!

00:19:36: Also wenn das Püppeln an der Leine gar kein reines Leinproblem ist dann solltet ihr wieder Ruhe in die Spaziergänger bekommen.

00:19:44: Und wie bekommt ihr das?

00:19:46: Ihr müsst an der Struktur ihres Alltages arbeiten.

00:19:49: In ganz vielen Fällen erledigt sich nämlich das Pöbeln einer Leine davor, also wenn du das machst von selbst Wenn du so einige Stellschrauben zu Hause machst dann wird's draußen auch besser.

00:20:00: Also wir müssen hier jetzt nicht die Leinführigkeit an sich trainieren.

00:20:03: Es macht immer Sinn natürlich die auch zu trainieren aber die wird da nicht funktionieren.

00:20:07: wenn ein anderer Hund kommt Gehen wir nochmal so ein bisschen rein.

00:20:10: Schritt eins schaffe Orientierung.

00:20:12: Dein Hund muss lernen, sich wieder mehr an dir zu orientieren.

00:20:15: Statt immer permanent an der Umwelt, an potenziellen Gefahren oder Aufgaben zu scannen oder zu gucken.

00:20:21: Sondern erstmal zu Hause und man fängt erst mal im Kleinen an!

00:20:24: Denn erwarte nicht, dass dein Hund draußen bei einem hochgradig ablenkenden Reiz, wie zum Beispiel ein andere Hund sofort brav ist und zu dir schaut.

00:20:31: Wenn er drinnen oder im Garten noch nicht mal schafft, wenn du ihn ansprichst

00:20:35: bzw.,

00:20:35: wenn du ihm eine Grenze setzt?

00:20:37: Wenn du sagst ne hier nicht!

00:20:38: Also wenn ihr ihn noch nicht einmal ansprechen kannst oder bisschen lenken kannst, wenn der immer in deinen Raum reingeht, wenn man gar nicht davon irgendwas abhalten kann und er an dir vorbei düst – wie soll denn das funktionieren, wenn dann so ein großer Reiz

00:20:50: ist?!

00:20:50: Wir müssen die Orientierung am Halter in Reizahmen Raum neu aufbauen, Schritt für Schritt festigen.

00:20:55: Und dann zeigst du dein Hund im Alltag, dass er sich absolut auf dich verlassen kann?

00:20:59: Dass es sich lohnt, sich an dir orientieren und dann könnt ihr auch die Entscheidung treffen, die dann getroffen werden muss.

00:21:07: Gibt's dir ihm Sicherheit?

00:21:09: Gibt sie ein bisschen Raum?

00:21:10: Kannst du deinen Markern?

00:21:11: Dann wird er das aber auch abnehmen, weißt du?

00:21:13: Wenn das im Alltag nicht funktioniert, wird in einer Stresssituation dir nicht abnehmen.

00:21:18: Wird da nicht!

00:21:19: Weil wie

00:21:20: denn?!

00:21:20: wenn du es ja im Alltag ohne Reize schon nicht schaffst.

00:21:23: Das hört sich jetzt so böse an, ne?

00:21:24: Aber du weißt ja was ich meine!

00:21:25: Also damit kommen wir dann auch schon zum Schritt zwei.

00:21:28: also du musst Grenzen im Haus setzen.

00:21:30: Du musst deinem Hund die Last der Verantwortung abnehmen sag' ich mal.

00:21:34: Sag ihm zu Hause freundlich aber bestimmt.

00:21:37: nein du regelst das jetzt nicht.

00:21:38: wer an der Tür steht Geh bitte auf dein Platz.

00:21:41: Wenn die Tür aufgeht, nein du gehst jetzt nicht!

00:21:43: Du brennst nicht wie so ein Besserke raus sondern erst auf mein Signal hin solche Sachen.

00:21:47: Das ist unsere Kleinigkeit.

00:21:49: Du drängest dich hier jetzt nicht durch.

00:21:50: Die meisten sind immer sehr stolz dass der Hund auf das Essen wartet aber oft sind diese Hunde unter Signalkontrolle.

00:21:57: Versuch mal, Dinge abzulegen ohne Signale zu sagen.

00:22:00: Ob der Hund dann beim Spielzeug an dir hochspringt, dir das aus der Hand reißt, was ich ja durchdrehe, wenn du die Leine in die Hand nimmst... solche Sachen zum Beispiel.

00:22:09: Das würde ich erstmals Hause üben also Grenzen setzen im Haus.

00:22:13: Dass auch ein Nein auch ein klares Nein ist und nicht Ja gleich später!

00:22:17: Und dein Hund rennt doch aus der Tür raus zum Beispiel oder so.

00:22:20: Denn wenn dein Hund lernt dass du im Haus die Kontrolle über Situationen hast, wird da draußen auch viel eher bereit sein zu sagen.

00:22:26: Weißt du was?

00:22:26: Da vorne kommt zwar ein Hund, ich fühle mich eigentlich doof!

00:22:29: Aber mein Mensch geht da so tief und entspannt und souverän durch – der regelt das schon.

00:22:33: Ich guck weg, ich orientiere mich an ihn, das Markersignal, ich setze mich hin, was weiß ich keine Ahnung… Was du dann machen

00:22:39: möchtest.".

00:22:39: Also dann ist er ansprechbar, dann kannst Du ihn lenken und dann kannst du ihm helfen nicht rumzu pöpeln.

00:22:44: Denkt daran wenn du wirklich einen Pöpel hast und es vielleicht auch schon paar Jahre so braucht das natürlich seine Zeit.

00:22:50: Wenn du aber diese Strukturen im Alltag wirklich noch mal festigst, dann wird das meistens ganz schnell gehen.

00:22:56: Wenn dein Hund aber generell ein wirkliches Problem mit Arktgenossen hat... Dann, wie ich ja schon gesagt habe, such dir einmal Hilfe.

00:23:03: Also hol dir dann Experten und geh da nochmal ran!

00:23:07: So also wie ich am Anfang schonmal gesagt hab Das geht natürlich nicht pauschal.

00:23:10: für alle Probleme Und auf jeden allen ist ein Hund da draußen.

00:23:13: wenn der Hund an der Leine püpelt und es einfach fest steckt, dann hol dir Hilfe.

00:23:17: Na dann schaut man dann nochmal ganz genau rüber.

00:23:19: Ja und mein letzter Tipp so ein bisschen, wenn du als nächstes mal kurz davor bist zu verzweifeln weil dein Hund wieder einen wilden Max alleine macht.

00:23:26: Tief durchatmen, nimm das Statttessen als wertvolles Feedback deines Hundes.

00:23:30: und vielleicht sagt er dir in diesem Moment hey ich bin überfordert mir fehlt die Struktur.

00:23:34: Ich brauch Sicherheit!

00:23:35: Und dass ist dann ein Impuls für dich.

00:23:38: Beobachte Dich und dein Hund mal ganz wertfrei im Alltag zu Hause.

00:23:42: Woüber nimmt dein Hund unbemerkt die Führung?

00:23:44: Wo fehlen ihm vielleicht doch so kliere?

00:23:46: und da eine kleine Grenze?

00:23:48: fang dort an zur Arbeit?

00:23:49: Und manchmal ist man überrascht wieviel sich davon auf eure Spaziergänge übertragen werden.

00:23:53: ja So, das war sie.

00:23:55: Meine kleine Sole-Folge für heute!

00:23:57: Ich hoffe sehr dass dieser kleine Perspektivenwechsel dir vielleicht geholfen hat und ich würde mich so so freuen wenn ihr mir ein Feedback da lassen würdest.

00:24:05: wie habt ihr diese Folge gefallen?

00:24:07: Würdest du dir wünschen, dass öfter mal eine kleine Folge nur mit mir kommen?

00:24:12: Ja beim nächsten Mal ist Beanie wieder an Bord und bis dahin hab ne schöne Zeit mach es schick genieß die Momente mit deinem Hund und ich würd sagen bis zum nächsten Mal tschüüss.

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